Studium & Campus Schwarzwald

Wie passt das zusammen?

Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit der Universität Stuttgart und Unternehmen der Region zusammen, um das Masterstudium Maschinenbau inhaltlich zu stärken – mit Fokus auf Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit in der produzierenden Industrie.

Am Campus Schwarzwald werden ausgewählte Lehrveranstaltungen der Universität Stuttgart angeboten, die fest im Curriculum des Masterstudiengangs Maschinenbau verankert sind. Diese Veranstaltungen sind inhaltlich stark von den Bedarfen der regionalen Unternehmen geprägt und werden teilweise von Unternehmer:innen und Führungskräften aus unserem Netzwerk mitgestaltet oder gehalten.

Der Campus Schwarzwald ist kein eigener Hochschulstandort und vergibt keine Studienabschlüsse.
Das Studium findet an der Universität Stuttgart statt.

Spezialisierungsfach „Digitalisierte und nachhaltige Wertschöpfung“

Innerhalb des Masterstudiengangs Maschinenbau an der Universität Stuttgart gibt es das Spezialisierungsfach „Digitalisierte und nachhaltige Wertschöpfung“.

Ein Teil der zugehörigen Vorlesungen:

Die Besonderheit:
Am Vormittag wird die Theorie durch Lehrende der Universität Stuttgart und Expert:innen aus der Praxis vermittelt. Am Nachmittag kann diese Theorie in Unternehmen aus dem Campus-Netzwerk „in echt“ erlebt werden – z. B. in Form von Werksführungen, Use-Cases, Demonstratoren oder gemeinsamen Workshops.

So entsteht ein Studienangebot, das die akademische Tiefe der Universität mit einem sehr hohen Praxisbezug in der Region verbindet.

Lehrformate am Campus Schwarzwald

Am Campus Schwarzwald finden im Rahmen des Masterstudiums der Universität Stuttgart vor allem folgende Formate statt:

Alle Lehrveranstaltungen bleiben offizielle Veranstaltungen der Universität Stuttgart – der Campus Schwarzwald stellt Infrastruktur, Praxispartner und Impulse aus der Wirtschaft.

Weitere Möglichkeiten im Masterstudium

Neben den Vorlesungen bieten wir Studierenden des Masterstudiengangs ‚Maschinenbau‘ zusätzlich:

👉🏼 APMBs am Campus und in Mitgliedsunternehmen:

(APMB = anwendungs- bzw. projektorientierte Module im Studium)

👉🏼 Studien- und Masterarbeiten:

Studien- und Masterarbeiten können:

durchgeführt werden.

Die Themen liegen typischerweise an der Schnittstelle von Forschung und Anwendung – z. B. zu digitaler Produktion, Robotik, KI in der Fertigung, nachhaltiger Wertschöpfung oder neuen Organisations- und Geschäftsmodellen.

Deine Vorteile auf einen Blick

Für Studierende des Masterstudiengangs Maschinenbau an der Universität Stuttgart bietet die Zusammenarbeit mit dem Campus Schwarzwald u. a.:

Bewerbung und Zulassung

Die Bewerbung und Einschreibung für den Masterstudiengang Maschinenbau sowie die Wahl des Spezialisierungsfaches „Digitalisierte und nachhaltige Wertschöpfung“ erfolgen ausschließlich über die Universität Stuttgart.

Der Campus Schwarzwald:

…ist aber keine eigenständige Hochschule und vergibt selbst keine akademischen Grade.

Die Vorlesungen im Spezialisierungsfach „Digitalisierte und Nachhaltige Wertschöpfung“:

Zusammen mit der Ausbildung von Führungskompetenzen und der engen Verzahnung zur industriellen Wirklichkeit hat dieses Angebot ein hohes internationales Potenzial. Die hervorragende räumliche Ausstattung mit Lehr- und Forschungsräumen und exzellent ausgestattetem Labor, mit Veranstaltungsraum und mit einem Technologietransferzentrum zu den regionalen Marktführern, ermöglicht einen neuen qualitativ hochwertigen Wissenstransfer in der Praxisnähe des Masterstudiums.

 

  • Sie bekommen die besondere Rolle von Führungskräften vermittelt.
  • Sie erhalten einen Überblick über die Methoden und Werkzeuge der Unternehmensführung und verstehen die Unternehmensorganisation und -kultur als Hebel für die Umsetzung der strategischen und wirtschaftlichen Unternehmensziele.
  • Sie erlernen die Bedeutsamkeit von Kommunikation, Mitarbeiter-Motivation und Mitarbeiter-Engagement.
  • Sie verstehen die Anforderungen zur Steuerung der Leistungserbringung und Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams, auch über verschiedene Standorte, Zeitzonen und Organisationsformen hinweg.

Diese Vorlesung vermittelt ein grundlegendes Verständnis zur digitalen Transformation der Produktion und deren digitalisierten Prozessen. Typische Praxisprobleme sowie Modelle, Methoden und Abläufe werden vorgestellt und Lösungsansätze angeboten.

Die Integration von Praxisbeispielen anhand verschiedener Weltmarktführer fördert das Verständnis für die theoretischen Methoden, Werkzeuge und Vorgehensweisen.

 

  • Sie bekommen umfassende Kenntnisse zu Grundlagen und Umsetzung der digitalen Transformation im Maschinenbau und der Produktion.
  • Sie erlernen die Bedeutung von Daten und digitalen Zwillingen im Lebenszyklus des Maschinenbaus sowie in der Produktion als Grundlage der digitalen Transformation.
  • Sie erlernen die Auswertung und Interpretation von Daten mittels klassischer Methoden, neuer Data Science sowie Machine Learning Methoden.
  • Sie verstehen den Nutzen der digitalen Transformation im Hinblick auf Ressourceneffizienz, Optimierung der Instand-haltung und Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle im Umfeld der industriellen Produktion.
  • Sie erlernen die Grundelemente einer Smart Factory, die Integration von generativen Fertigungsverfahren, die Nutzung von IoT-Clouds, die Anwendung digitaler Engineering Methoden und der virtuellen Inbetriebnahme.

Dass sich Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg ergänzen können, beweisen die Unternehmen im Schwarzwald seit Jahrzehnten. Die Vorlesung zeigt, warum und wie der Dreiklang aus Ökonomie, Ökologie und sozialem Engagement bei den Weltmarktführern funktioniert und welche Vorteile sich daraus für Kunden, aber auch für die Mitarbeiter und die Gesellschaft ergeben.

Lernen Sie Strategien und konkrete Werkzeuge rund um das Thema Nachhaltigkeit kennen. Der Geschäftsführer der J. Schmalz GmbH, Dr. Kurt Schmalz, berichtet aus der Praxis und zeigt anhand zahlreicher Beispiele auf, wie Nachhaltigkeit in die Gesamtstrategie eines Unternehmens eingebettet wird. Interessante Exkursionen zu den Mitgliedsfirmen des Campus Schwarzwald runden die Vorlesung ab.

Diese Vorlesung vermittelt ein grundlegendes Verständnis zum Nachhaltigkeitsmanagement von Produktionsunternehmen. Typische Praxisprobleme sowie Modelle, Methoden und Abläufe, um diese zu lösen werden ebenso vermittelt.

Die Integration von Praxisbeispielen bei verschiedenen Unternehmen fördert das Verständnis für die theoretischen Methoden, Werkzeuge und Vorgehensweisen.

 

  • Sie lernen allgemeine Ansätze der Nachhaltigkeit kennen und diskutieren deren Umsetzung anhand praktischer Beispiele aus der Wirtschaft.
  • Sie verstehen, wie die Themen Nachhaltigkeit im Produktlebenszyklus, Material- und Energieeffizienz, Digitalisierung und soziale Komponenten erfolgreich in Unternehmen umgesetzt werden.
  • Sie diskutieren und analysieren die Fragen der Globalisierung und der Nachhaltigkeitspolitik sowie die Auswirkungen der neuen Technologien und der Digitalisierung sowohl im industriellen Umfeld als auch in Sicherheits- und Compliance-Themen.
  • Sie erleben an praktischen Beispielen, wie ein Industrieunternehmen CO2-Neutralität erreicht.

  • Sie erhalten einen Überblick über die Planung und Aufgabenfelder logistischer Systeme sowie einen Einblick in die Methoden für die Planung von Materialflusssystemen.
  • Sie erlernen die systematische Planung innerbetrieblicher Logistiksysteme anhand eines Mehrstufenmodells sowie anhand eines Praxisbeispiels.
  • Sie erhalten einen Überblick über Simulation und Visualisierung in der Logistik.
  • Sie erlernen die Anwendungsgebiete der Materialflussrechnung sowie der Simulationstechnik als wichtige Verfahren zur Planung von Logistiksystemen.
  • Sie erlernen Modelle und Methoden zur Planung, Gestaltung und Dimensionierung von Materialflusssystemen.
  • Sie arbeiten an Spielzeitberechnungen und Warteschlangenmodellen.
  • Sie erarbeiten eine Simulation anhand eines Praxisbeispiels mit PlantSimulation und Anylogic.

Die Vorlesung vermittelt ein methodisch fundiertes, systematisches Vorgehen zur Planung innerbetrieblicher Logistiksysteme. Die Studierenden können die dort angewandten Methoden zuordnen und Aufgaben, Nutzen sowie Risiken der Methoden bewerten und anwenden. Die Anwendung der Simulationstechnik als wichtige Methoden zur Planung von Logistiksystemen wird dargelegt und im Praxisbeispiel von den Studierenden umgesetzt.

 

  • Sie erhalten einen Überblick über die Planung und Aufgabenfelder logistischer Systeme sowie einen Einblick in die Methoden für die Planung von Materialflusssystemen.
  • Sie erlernen die systematische Planung innerbetrieblicher Logistiksysteme anhand eines Mehrstufenmodells sowie anhand eines Praxisbeispiels.
  • Sie erhalten einen Überblick über Simulation und Visualisierung in der Logistik.
  • Sie erlernen die Anwendungsgebiete der Materialflussrechnung sowie der Simulationstechnik als wichtige Verfahren zur Planung von Logistiksystemen.
  • Sie erlernen Modelle und Methoden zur Planung, Gestaltung und Dimensionierung von Materialflusssystemen.
  • Sie arbeiten an Spielzeitberechnungen und Warteschlangenmodellen.
  • Sie erarbeiten eine Simulation anhand eines Praxisbeispiels mit PlantSimulation und Anylogic.

Lernziele:

Der Studierende hat Kenntnis von den Rahmenbedingungen produzierender Unternehmen und den Strategien im industriellen Umfeld sowie den Werkzeugen und Methoden zur strategischen Planung. Er kennt Strategien zur nachhaltigen Gestaltung der Produktion unter Berücksichtigung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten. Der Studierende versteht sowohl die strategischen Ansätze der Produktion als auch im Sinne einer umfassenden Betrachtung der Produktion deren Zusammenhänge.

Inhalt:

In dieser Vorlesung werden ausgewählte technisch und organisatorisch orientierte strategische Ansätze vorgestellt, denen heute eine entscheidende Bedeutung bei der Reaktion auf und Gestaltung der Veränderungen zukommt. Mit Hilfe dieser Ansätze wird ein neuer Weg zu einer ganzheitlichen Unternehmensstrategie aufgezeigt, der die strukturelle Entwicklung der Produktion in die Unternehmensstrategie einbindet. Im allgemeinen Teil (Vorlesung 1-4) werden Rahmenbedingungen produzierender Unternehmen dargestellt sowie Grundlagen der strategischen Planung im industriellen Unternehmen erörtert. In den Vorlesungen 5-7 werden verschiedene unternehmensstrategische Ansätze produzierender Unternehmen und deren Auswirkungen vertieft behandelt. Die Vorlesungen 8 bis 10 fokussieren auf Produktionsstrategien im gesamtunternehmerischen Kontext. Abschließend behandeln die Vorlesungen 11 und 12 die Umsetzung von Strategien.


Lernziele:

Diese Vorlesung vermittelt ein grundlegendes Verstän­dnis zur Auftragsabwicklung sowie Ablaufplanung und -steuerung von Produktionsunternehmen und ihren typischen Praxisproblemen sowie die hierfür notwendigen Modelle, Methoden und Abläufe. Die Studierenden

  • Kennen typische Gestaltungsfehler im Auftrags­management und beherrschen die zentralen Modelle zur ganzheitlichen Analyse und Gestaltung.
  • Verstehen Beschreibungs- und Erklärungsmodelle des logistischen Systemverhaltens, können diese zur Logistikanalyse und -gestaltung anwenden und kennen ihre Anwendungsgrenzen.
  • Verstehen die grundlegend relevanten Auftrags­abwicklungs­prozesse mit ihren Auftrags­mana­gement-Funktionen und -Methoden und können die Wirkbeziehungen auf das Logistikverhalten analysieren.
  • kennen die Grundlagen der Auftragsabwicklung nach ERP-Logik.
  • kennen die typischerweise eingesetzten IT-Werk­zeuge, ihre Funktionsumfänge und Anwendungsschwerpunkte.
  • kennen die Auftrags­abwicklungs­schritte eines Kundenauftrags im ERP-System und vollziehen diese in der Software SAP nach.
  • Verstehen die Faktoren, die die AM-Gestaltung und -Einführung beeinflussen und wissen, wie bei der Einführung vorzugehen ist.

Integrierte Praxisbeispiele fördern das Verständnis für die theoretischen Methoden, Werkzeuge und Vorgehensweisen.

Inhalt:

 

  • Einführung
  • Logistisches Grundverständnis
  • Grundlagen der Planung und Steuerung
  • AM-Funktionen und Methoden
  • AM-Konfiguration
  • Auftragsabwicklung und Bevorratungsstratgie
  • IT-Werkzeuge und Auftragsabwicklung
  • APS-gestützte Produktionsregelung
  • Auftragsmanagement-Analyse und -Einführung
  • Grundlagen des Problemlösens und Changemanagement

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Zu den studentischen Arbeiten