29.10.19

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Etablierte treffen Innovative

Start-up-Unternehmenstreffen am 07. November 2019 am Campus Schwarzwald gemeinsam mit dem Start-up Ökosystem Nordschwarzwald.

Die Veranstaltung trägt den Zielgedanken schon im Titel: „Etablierte treffen junge Innovative“. Am Donnerstag, 7. November, werden im Campus Schwarzwald die Vertreter von bestehenden kleinen und mittelständigen Unternehmen mit jungen, innovativen Unternehmens-Karriere-Startern zusammenkommen. Entwickelt hat das Veranstaltungs-Format die IHK Nordschwarzwald. Zusammen mit der regionalen Wirtschaftsfördergesellschaft wurde unter dem Namen „Startup-Ökosystem Nordschwarzwald“ eine neue zentrale Kommunikationsplattform geschaffen.

Auf dieser Plattform finden Gründungswillige u.a. Beratungsangebote, Fördermöglichkeiten, Kontakte und diverse Unterstützungsleistungen. Mitte Oktober gab es schon die Premiere der Veranstaltungsreihe „Start-up-Night“ im Pforzheimer Club Ozon. In dem Szeneclub trafen sich mehr als 150 Wirtschaftsakteure, um Gründungserfahrungen auszutauschen, Strategien zu diskutieren und um ihre Start-up-Ideen vorzustellen. Damit war auch so etwas wie ein Auftakt für die Verstetigung einer Gründerszene im Nordschwarzwald geboren. „Wir haben einen Nerv getroffen“, bilanzierte Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG Nordschwarzwald, diesen Premierenstart. Nun also kommt es zum ersten Start-up-Event im Süden der Region: In Freudenstadt am 7. November. Geplant ist, dass jährlich einmal die etablierten Kleinunternehmer mit jungen innovativen Kräften zusammenfinden und sich austauschen. Angestoßen werden sollen dabei Kooperationen zwischen Mittelständlern und Firmengründern.

Stefan Hammes, Bereichsleiter Wirtschaftsentwicklung bei der IHK und Veranstaltungsorganisator: „Es werden hier zwei Kulturen aufeinandertreffen, aber in der Regel zeigen sich am Ende Gewinneauf beiden Seiten.“ Die kleinen Mittelständler werden gemeinhin als hierarchisch, profitorientiert und bürokratisch charakterisiert. Start-ups im Gegensatz dazu als experimentierfreudig, modern, pragmatisch und weitgehend unkompliziert strukturiert. Wirtschafts-Analytiker haben anhand praktischer Beispiele die Erfahrung gemacht, dass die Zusammenarbeit dieser beiden so unterschiedlichen Akteursgruppen „spürbare Vorteile“ bringt. Dass „win-win-Situationen“ für beide Seiten dabei herausspringen.

Bei der Programm-Auftakt-Veranstaltung im Campus Schwarzwald soll die Basis gelegt werden für eine kontinuierliche Zusammenarbeit der beiden Zielgruppen. Im Campus Schwarzwald werden 9 Start-ups bereitstehen und sich präsentieren. Nachdem Stefan Hammes und Stefan Bogenrieder, der Geschäftsführer des Campus Schwarzwald, die Teilnehmer um 17 Uhr begrüßt haben, wird Keynote-Speaker Nicolai Heinzelmann von der Hochschule Konstanz in die Thematik einführen. Danach werden für die Beteiligten gelungene Kooperationen aufgezeigt. Und im Anschluss daran werden im zügigen Tempo junger, agiler Innovationstreiber während einer Stunde die Produkt- und Verfahrensideen der Starter straff und kompakt ausgebreitet. Es geht dabei u.a. um digitale Lösungen, um das erleichterte manuelle Arbeiten in einer immer digitaler werdenden Welt oder um eine innovative Prozesswasser-Aufbereitung. Ein Gründer präsentiert eine Sofort-Plattform für CNC-Frästeile, eine andere Neufirmenadresse das Themengebiet „Seilroboter und 3D Druck“. Und dann wird ein Referent den Versammelten schildern, wie man mit „Power-Tracking“ zur maximalen Autarkie gelangen kann. Das Treffen „Etablierte/Junge Innovative“ ist kostenfrei, interessierte Mittelständler, Praktiker, Gründungswillige und Neugründer können sich bis 4. November auf der online-Plattform www.nordschwarzwald.IHK24.de anmelden. Nach dem offiziellen Programm am 7. November steht das neue Campus-Zentrum zur Besichtigung frei, und es gibt einen Austausch mit Imbiss auf dem „Marktplatz“ in der Cafeteria.

 

Quelle: Artikel von Siegfried Schmidt, Neckar-Chronik

 

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