Mit Hightech in die Zukunft

Im Verbund gemeinsam Stärker

Technischer Fortschritt und schnelle Innovationszyklen sind auf die Zusammenarbeit von Labor, Wissenschaft und Wirtschaft angewiesen. Deshalb setzt der Campus Schwarzwald seinen strategischen Schwerpunkt auf die Verbundforschung dieser Partner.

 

Hochmodernes Labor

Das hochmoderne Labor mit einer Gesamtfläche von über 800 m², stellt viel Platz für Lehre, Praktika und Forschungsprojekte bereit. Zur Grundausstattung gehören Roboter-Greifsysteme, CNC-Maschinen, Anlagen zur additiven Fertigung und weitere Bearbeitungszentren und Fördertechnik mit bester IT-Vernetzung und Anbindung an das Hochleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart.

 

Authentische Versuchsreihen und Praktika

Den Studierenden kommt hier nicht nur die hochmoderne Ausstattung des Produktionslabors zugute. Der Campus Schwarzwald legt besonders auf den Praxisbezug der Lehre wert. So werden Studierende bereits während des Studiums in Unternehmensprojekte einbezogen und können Praktika und Laborversuche unter realen Bedingungen auf dem Campus oder bei den Netzwerkpartnern absolvieren.

 

Kaizen durch Innovation und Wissen

Auch für das Partnernetzwerk des Campus ist die Forschungsausrichtung von großer Bedeutung. Kooperative Entwicklungsprojekte können in kurzer Zeit und zu geringeren Kosten umgesetzt werden, da Studierende des Campus zur Unterstützung bereitstehen.
Die Bedingungen vor Ort, das moderne Produktionslabor mit Mess- und Prüfeinrichtungen und die Anbindung an den Wissenspool der Universität Stuttgart ermöglichen den weiteren Ausbau der Technologieführerschaft und vergrößern den Innovationsvorsprung. Vorteile, von denen auch kleinere Unternehmen profitieren.

 

 

Forschungsfokus im Labor

  • Laborkonzept

    Alles über das Laborkonzept, die Nutzung und Tools

     

     

    Für das hochmoderne Labor auf dem Campus Schwarzwald, sind bereits Forschungsschwerpunkte festgelegt.
    Sie werden folgende Bereiche abdecken:

    • Datenanalytik bezogen auf Produktions- und Maschinendaten
    • Deep Learning, Machine Learning, Artificial Intelligence im Maschinenbau und in der Produktion
    • Virtuelle Prozessauslegung von herstellerübergreifenden Produktionsprozessen 
    • Virtuelle Inbetriebnahme und digitaler Zwilling 
    • Prozessgestaltung im Lebenszyklus des Maschinenbaus zwischen Komponentenlieferanten, Maschinenbauern und produzierenden Unternehmen.
    • Die Verknüpfung von Lean Methoden und Digitalisierung zur Produktionsoptimierung

     

  • Labornutzung

    Labornutzung innerhalb der Lehre am Campus

     

     

    Für längere Laborpraktika oder im Rahmen von Vorlesungen sind folgende Inhalte geplant:

    • Daten und Prozessmodelle praktisch (mithilfe von Softwaretools) umsetzen
    • Daten aus Produktionsprozessen aggregieren, korrelieren, verschiedenen Auswertungsmethoden unterziehen und die Ergebnisse nutzergruppengerecht zur Verfügung stellen
    • Die Verbindung bzw. Parallelität von Datentechnik und Echtzeit-, Steuerungs- und Automatisierungstechnik:
    • Welchen Weg nehmen die Daten innerhalb und außerhalb der hochvernetzten Maschinen?
    • Wie spielen die klassischen Methoden (IEC 61131, etc.) und die neuen serviceorientierten Softwarearchitekturen zusammen?
    • Wie werden diese Systeme entworfen, betrieben, gewartet und erweitert?
    • Der Umgang mit digitalen Abbildern / dem digitalen Zwilling im gesamten Lebenszyklus:
    • Digitale Abbilder in funktionaler Beschreibung (SPS-Programme, Schaltpläne), mechanischer Beschreibung (CAD-Daten, Metadaten) und wissenstechnischer  Beschreibung (Manuals, Servicedaten)
    • In der Entwurfsphase einer Maschine Zusammenfahren von Abbildern verschiedenster Hersteller und daraus ein Abbild erstellen
    • Simulationsfähigkeit von digitalen Abbildern als Basis virtueller Inbetriebnahme
    • Die Überführung in die Betriebsphase sammeln und Auswerten von Betriebsdaten
    • Die Korrelation mit Produktionsdaten und Werkstückdaten
    • Nutzung für die Produktoptimierung
    • Virtuelle Inbetriebnahme, besonders unter dem Aspekt der Integration verschiedener intelligenter Komponenten in eine Gesamtmaschine
    • Nutzung von Apps in der Automatisierung / in der Fertigung
  • Laborausstattung

    Ausstattung des High Tech Labors und Vernetzung

     

     

    Der Campus Schwarzwald hat sich entschieden, eine herstellerneutrale Ausbildung zu ermöglichen. Grundsätzlich dienen Anlagen des Labors der Gewinnung von Maschinen- und Produktionsdaten.

    Über den experimentellen Kaizenraum mit „digitaler Litfaßsäule“ zum Thema „Führung und Steuerung digitalisierter Produktion“ werden die im Labor vorhandenen Maschinen vernetzt. Eine digitale Kopplung des Labors mit den Schulungszentren, Laboren und Produktionen der beteiligten Partnerfirmen ist ebenso geplant, wie auch die Verbindung mit dem BelWü-Netzwerk des Hochleistungsrechenzentrums der Universität Stuttgart.

     

    Sinnvoller Einsatz des Labors

    Der Campus Schwarzwald hat dafür entschieden, bei der Nutzung der Labortools auf Nachhaltigkeit zu setzen. Entscheidend für die Auswahl der Tools ist ein sinnvoller Einsatz für Lehre und Forschung am Campus Schwarzwald.

     

 

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