08.01.20

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Startup-Projekt mit dem Campus, der ARBURG und Pioniergeist

Wer an Startup-Unternehmen denkt, verortet diese eher in Hamburg, Berlin oder München. Doch jetzt ist auch Freudenstadt ein "hipper" Startup-Standort – auch dank Arburg. | Schwarzwälder Bote

Als erstes Unternehmen hat der Loßburger Maschinenbauer in Kooperation mit dem Campus Schwarzwald und der Pioniergeist GmbH das Startup-Projekt "Activatr" angestoßen und zwei Mitarbeiter ins Rennen geschickt. Die spannende Aufgabe: Entwicklung eines Geschäftsmodells im Umfeld der "arburgGREENworld". Darüber informiert das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Arburg unterstützt und fördert den Campus Schwarzwald in vielerlei Hinsicht. Jüngstes Beispiel ist das "Activatr"-Projekt, dessen Konzept und Zukunftspotenzial laut Pressemitteilung sofort überzeugt hat.

 

Lösungen für die Praxis

Das Programm "Activatr" gehört zum Portfolio der Pioniergeist GmbH aus Stuttgart. Sie arbeitet bei diesen Projekten mit Konzernen und Mittelständlern aus Baden-Württemberg zusammen, um deren Herausforderungen in Sachen Innovationen – sogenannte Innovation Challenges – zu identifizieren, konkrete und unternehmerische Lösungsansätze zu entwickeln sowie daraus systematisch Startups aufzubauen. Die Projektteilnehmer, die zum Beispiel aus der Startup-Szene, von Hochschulen und den Partnerunternehmen kommen, werden von Mentoren, Experten und Coaches unterstützt. Die Innovation Challenge bei Arburg bezieht sich auf das Programm "arburgGREENworld", das alle Aktivitäten des Unternehmens rund um die Themen Ressourcenschonung und Circular Economy beziehungsweise Kreislaufwirtschaft umfasst.

 

Der Herausforderung des "Activatr"-Projekts stellten sich neben Studenten, Absolventen und Berufseinsteigern auch zwei Arburg-Mitarbeiter. Damit die fachfremden Teammitglieder die Kunststoffbranche und Arburg näher kennenlernen konnten, stand im Oktober ein Besuch der Weltleitmesse K 2019 in Düsseldorf auf dem Programm, wo Arburg neben zahlreichen Innovationen auch sein Programm "arburgGREENworld" erfolgreich präsentierte.

 

Um die Richtung der Lösungsansätze aufzuzeigen, die Fortschritte der Projekte vorzustellen und Feedback von Experten zu erhalten, trafen sich die Teams regelmäßig mit Mentoren.

 

Während sich das eine Team mit der Thematik der nachthaltigen Kunststoffteil-Fertigung befasste, stand bei dem anderen der CO2-Fußabdruck im Fokus.

 

Im Dezember fand dann bei Arburg die Präsentation der Lösungsansätze vor einer hochrangigen Arburg-Jury statt. Im Rahmen einer Drei-Minuten-Präsentation und einer kurzen Fragenrunde hatten die Teams jeweils Gelegenheit, die Jury von dem Potenzial und der Machbarkeit ihres Konzepts zu überzeugen.

 

Da beide Projektideen bei der Jury gut ankamen, fiel letztlich die Entscheidung, dass an beiden weitergearbeitet wird. Nun geht es in die nächste Phase, bevor die Teams im April dann wieder gegeneinander antreten werden. Danach fällt erneut die Entscheidung, wie es mit einem oder auch mit beiden Projekten weiter geht.

 

Quelle: Schwarzwälder Bote

 

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