10.04.22

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Final Pitch am Campus Schwarzwald

Nach wochenlangem Konstruieren, Ausprobieren und Entwerfen war es endlich soweit: 12 Schüler des Richard-von-Weizsäcker-Gymnasiums präsentierten einer Jury am Campus Schwarzwald den Miniaturnachbau eines Autos.

Insgesamt vier Gruppen konnten ihre Modelle vorführen: Alle Autos konnten autonom fahren und selbstständig ausweichen. Möglich wurde dieses Projekt durch die fünf 3D-Drucker, die sich der Fachbereich NWT (Naturwissenschaft und Technik) durch die Fördergelder des Programms mikro makro mint (Baden-Württemberg Stiftung) anschaffen konnte.

Die Schüler sammelten Erfahrungen im additiven Fertigungsverfahren und dem Konstruieren von 3D-Objekten am Computer. Der Campus Schwarzwald begleitete die einzelnen Phasen: Neben den Besuchen der Schülerschaft am Campus, führte Geschäftsführer Stefan Bogenrieder die Schülerinnen und Schüler in die Welt des Pitchens ein, d.h. wie eine kurze verbale und visuelle Präsentation einer Idee oder eines Produktes in der Startup-Welt stattfindet. Dabei zeigte er, wie eine Pitch-Präsentation aufgebaut und präsentiert wird.

„Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler haben mich alle samt begeistert. Sie haben eine hervorragende Leistung präsentiert und verstanden, auf was es beim Pitchen ankommt“, so Stefan Bogenrieder. Denn nicht nur die Miniautos an sich standen an diesem Nachmittag im Fokus, sondern auch die Formen der Präsentation: Erwünscht war eine möglichst überzeugende Präsentation vor interessierten Kunden.

„Die Pitches ähneln sehr stark den professionellen Pitches von Start-up-Unternehmen“, würdigte Marcus Keller, Leiter InnovationsCampus Unternehmensgruppe fischer, die Schülergruppen. Begeistert zeigte sich auch die Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Freudenstadt Tamara Schweizer: „Uns wurden innovative und vielfältige Lösungsansätze präsentiert.“

Gemeinsam mit Schulleiter Marco Finkbeiner bildeten sie die Jury; eine Siegergruppe konnte am Ende nicht ausgemacht werden, da alle Gruppen gleichermaßen überzeugten. „Ich bin begeistert davon, dass unsere Schüler schon frühzeitig in Kontakt zu einer universitären Einrichtung kommen“, schwärmte Finkbeiner von dem Projekt. Für die beiden Fachlehrer Anousone Chanthasousat und Marius Thoy stellt es zudem eine Chance dar, junge Menschen durch praxisnahes Arbeiten für technische Berufe zu motivieren. Die Fortführung der Kooperation für kommende Schuljahre sei bereits fest geplant.

 

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