18.12.19

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Campus Schwarzwald erhält Unbedenklichkeitsbescheinung

Unbedenklichkeitsbescheinigung für das Forschungsprojekt „Aufbau eines hybriden Zentrums für Ultraeffizienzfabriken“

Am Campus Schwarzwald wird in Zukunft das weltweit erste Zentrum für Ultraeffizienzfabriken entstehen! Gemeinsam mit den industriellen Partnern ARBURG GmbH + Co KG, fischer Consulting GmbH, HOMAG Group AG (assoziiert) und der J. Schmalz GmbH (assoziiert), sowie auf der Forschungsseite mit der Universität Stuttgart und dem Fraunhofer IPA wird das Zentrum nach dem Ansatz der Ultraeffizienz in den Laboren und Räumlichkeiten des Campus Schwarzwald in den nächsten 3 Jahren aufgebaut werden.

 

Vor dem Hintergrund der steigenden Umweltbelastung durch die verarbeitende Industrie wurde in den vergangenen Jahren unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) das Konzept der Ultraeffizienzfabrik (UEF) entwickelt. Das Konzept postuliert die integrative Betrachtung von zwei Kernaspekten. Der erste Aspekt ist eine möglichst symbiotische Einbettung der Produktionsstätte in den umliegenden Lebensraum ohne störende Nebeneffekte, wie Lärm oder Emissionen. Der zweite Kernaspekt verfolgt eine Steigerung der Effizienz und Effektivität von Produktionssystemen, die u.a. im Zuge der Digitalisierung durch eine intelligente Nutzung von Maschinen- und Prozessdaten erzielt werden kann. Auf Basis der Ergebnisse der ersten drei Förderphasen zwischen 2013 und 2019, soll in dem vorliegenden Vorhaben ein hybrides Zentrum für Ultraeffizienzfabriken mittels intelligenter Verknüpfung von Reallabor und virtuellen Steuereinheiten realisiert werden. Das Ziel des Vorhabens ist eine intelligente Vernetzung der Maschinen im Reallabor und der Aufbau von Steuereinheiten (Leitstände) die eine interaktive, kontinuierliche Optimierung (Kaizen) in den Handlungsfeldern der Ultraeffizienzfabrik (Material, Energie, Emissionen, Personal und Organisation) erlauben. Zentrale Elemente sind dabei die Erfassung relevanter Daten, wie bspw. Druck, Prozesstemperaturen, Geschwindigkeiten, Vibrationen an Maschinen und Arbeitsplätzen, Material- und Energieverbräuche, Qualitätsdaten, Verschleißparameter der eingesetzten Maschinen und Prozesse sowie Tätigkeitsprofile und Laufwege von Mitarbeitern. Ziel der Datenerfassung ist dabei die ganzheitliche Auswertung und Analyse der Parameter zur Optimierung der Prozesse nach dem Leitbild der Ultraeffizienz. Um den Prozess- und Maschinenstatus auch ohne Eingriff in die bestehende Automation überwachen zu können, wird neben der Steuerungs- und Sensor-Hardware eine universell einsetzbare Softwareplattform benötigt.

 

Mehr Informationen unter Ultraeffizienzfabrik.

 

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